Letztes Mal haben wir vier A2-Lektionen zu Verpflichtung, Ratschlägen und Fähigkeit hinzugefügt — have to und must für Notwendigkeit, should für Ratschläge, be able to für Fähigkeit und den infinitive of purpose.

Diesmal tauchen wir in Zeitformen und soziales Englisch ein: was gerade passierte, als etwas anderes geschah, was du in deinem Leben erlebt hast, wie lange etwas schon andauert — und die Modalverben, mit denen du all das höflich erfragen kannst.


🆕 Vier neue A2-Lektionen

Wir haben dem A2-Niveau vier neue Lektionen hinzugefügt, in vier alltäglichen Bereichen:

  • Handlung im GangeI was cooking when the phone rang.
  • LebenserfahrungenHave you ever been to Japan?
  • Laufende SituationenI've lived here for five years.
  • Höfliche BittenCould you help me? May I come in?

👉 Du findest sie alle auf dem englischen A2-Lernpfad.


🎬 Eine Handlung im Gange: Past Continuous

Wenn du beschreiben willst, was zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit gerade passierte — nicht dass etwas passierte, sondern dass es bereits im Gange war —, verwendet das Englische das past continuous: was oder were plus die -ing-Form. At nine o'clock she was studying. They were sleeping when I arrived.

Der häufigste Gebrauch ist die unterbrochene Handlung: eine längere Hintergrundhandlung (past continuous) war im Gange, als ein kürzeres Ereignis (past simple) einsetzte. I was cooking dinner when the phone rang. Das past continuous malt die Szene; das past simple markiert den Moment.

👉 Past continuous behandelt die Form über alle Subjekte (was für I/he/she/it, were für you/we/they), das Muster der unterbrochenen Handlung mit when und das parallele Muster mit while, Verneinungen und Fragen, Zustandsverben, die im past simple bleiben (I knew, niemals I was knowing), und häufige Fehler — ❌ I was cook dinner → ✅ I was cooking dinner.


🌍 Lebenserfahrungen: Present Perfect mit ever und never

Wenn du über Dinge sprechen willst, die du irgendwann in deinem Leben getan oder nicht getan hast — ohne zu sagen, wann genau —, verwendet das Englische das present perfect: have oder has plus das past participle. Have you ever eaten octopus? I've been to Italy three times. She's never flown in a plane.

Zwei Dinge sind wichtig: ever gehört in Fragen (Have you ever tried sushi?), und never ist bereits negativ, also bleibt das Verb positiv — ❌ I haven't never tried it → ✅ I've never tried it. Beim Reisen gilt: been to bedeutet, du warst dort und bist zurückgekehrt (Erfahrung); gone to bedeutet, die Person ist noch weg — für Lebenserfahrungen brauchst du fast immer been.

👉 Present perfect: ever / never (experience) zeigt, wie man das past participle bildet (regelmäßig -ed vs. unregelmäßig been / seen / eaten), ever in Fragen und never in Aussagen, den Unterschied been vs. gone, und wann eine abgeschlossene Vergangenheitszeit (yesterday, last year) zum past simple wechseln lässt — ❌ I've seen him yesterday → ✅ I saw him yesterday.


⏳ Wie lange es schon dauert: Present Perfect mit for und since

Dasselbe present perfecthave / has + past participle — hat auf A2 einen zweiten wichtigen Gebrauch: eine Situation, die in der Vergangenheit begann und noch jetzt wahr ist. Die Zeitausdrücke hier sind for und since. I've lived here for five years. She's known him since 2019.

Die Regel ist klar: for + eine Zeitspanne (for two years, for ages); since + ein Ausgangspunkt (since Monday, since I was a child). Die größte Falle ist, das Präsens zu verwenden, weil die Situation aktuell wirkt: ❌ I live here for five years → ✅ I've lived here for five years — nur das present perfect reicht bis zum Ausgangspunkt zurück.

👉 Present perfect: for & since zeigt den Unterschied zwischen for und since, wie man How long…?-Fragen stellt, die häufigsten Verben (be, have, know, live, work) und klassische Fehler — ❌ since two years → ✅ for two years, ❌ for last April → ✅ since last April.


💬 Höflich fragen: Bitten und Erlaubnisanfragen

Um jemanden zu bitten, etwas für dich zu tun, oder um zu fragen, ob du etwas selbst tun darfst, verwendet das Englische drei kleine Modalverben: can, could und may. Sie ändern nie ihre Form, und das Verb nach ihnen steht immer in der reinen Grundform — kein to, kein -s, kein -ed.

Die Wahl hängt vom Register ab: can ist freundlich und direkt (gut mit Freunden und im Alltag), could ist etwas weicher und fast überall sicher, may ist das förmlichste (offizielle oder sehr höfliche Situationen). Um jemand anderen zu bitten: Can / Could you. Um selbst um Erlaubnis zu fragen: Can / Could / May I. Bei der Antwort auf eine Could I…?-Frage: can, nicht could — ✅ Yes, you can, nie ❌ Yes, you could.

👉 Requests and permission (can, could, may) klärt beide Situationen (andere um etwas bitten vs. selbst um Erlaubnis fragen), die Höflichkeitsskala, wie man beide Fragetypen beantwortet und häufige Fehler — ❌ Could you to help me? → ✅ Could you help me?, ❌ May you open the door? → ✅ Could you open the door?


🆓 Weiterhin kostenlos, weiterhin offen

Wie alles im Curriculum sind alle vier Lektionen kostenlos zu lesen — kein Konto, kein Login, keine Bezahlschranke. Jede endet mit einem kurzen Selbsttest, sodass du dich gleich überprüfen kannst.

Speichere sie, teile sie, komm zurück, wann immer ein was / were oder for / since dich ins Stolpern bringt.


⭐ Sieh es dir an

Das Curriculum wächst weiter, Lektion für Lektion.

👉 Öffne den englischen A2-Lernpfad, wähle die Lektion, die du heute brauchst, und mach den nächsten selbstbewussten Schritt in deinem Englisch.