Letztes Mal haben wir uns in Zeitformen vorgewagt — Vergangenheitszeiten und höfliche Bitten: das past continuous, das present perfect mit ever/never und for/since sowie can/could/may für höfliche Anfragen.
Diesmal drehen sich die vier neuen Lektionen darum, präziseres und flüssigeres Englisch zu sprechen: das richtige Wort vor einem Nomen wählen, einen Weg beschreiben, eine Mini-Klausel einfügen, die erklärt, wer oder was etwas ist — und wissen, wann etwas zu viel oder gerade genug ist.
🆕 Vier neue A2-Lektionen
Wir haben dem A2-Niveau vier neue Lektionen hinzugefügt:
- Der richtige Artikel — I saw a cat. The cat was black.
- Wohin du gehst — She walked into the room. We drove through the tunnel.
- Welches genau — the teacher who helped me, the film that we watched
- Zu viel vs. genau richtig — It's too cold. It's warm enough to go out.
👉 Du findest sie alle auf dem englischen A2-Lernpfad.
📌 Das richtige Wort vor dem Nomen: Artikel
A oder an? The? Gar nichts? Das Englische bietet drei Möglichkeiten — den unbestimmten Artikel (a / an), den bestimmten Artikel (the) und den Nullartikel (kein Artikel). Jeder hat eine klare Aufgabe.
A / an führt ein einzählbares Nomen im Singular zum ersten Mal ein oder bedeutet „irgendein(e)s dieser Art": She's a teacher. I need a pen. Die Wahl zwischen a und an hängt vom Laut (nicht von der Schreibweise) des nächsten Wortes ab — a vor einem Konsonantenlaut, an vor einem Vokallaut: a dog, an apple, a university (/juː/ beginnt mit einem y-Laut), an hour (das h ist stumm).
The steht, wenn du und dein Gesprächspartner beide wissen, welches bestimmte Ding gemeint ist: bei der zweiten Erwähnung, bei einzigartigen Dingen (the sun) oder wenn der Kontext es klar macht (Can you close the window? — das Fenster in diesem Raum). Nullartikel steht bei Plural- oder nicht zählbaren Nomen im Allgemeinen (Dogs are loyal. Water is essential.) und bei den meisten Eigennamen (I live in Paris).
👉 Articles: a / an, the, zero article behandelt alle drei Möglichkeiten mit klaren Regeln, die a-vs.-an-Lautregel, feste Ausdrücke ohne Artikel (at work, by bus, go to school) und die häufigsten Fallen — ❌ I am teacher → ✅ I am a teacher, ❌ He lives in the France → ✅ He lives in France.
🚶 Wohin du gehst: Bewegungspräpositionen
Wenn du einen Weg beschreibst — wo jemand startet, wohin er sich bewegt, wie er an einem Hindernis vorbeikommt —, verwendet das Englische Bewegungspräpositionen. Die meisten vermitteln ein klares visuelles Bild der Route.
From gibt den Ausgangspunkt an; to gibt das Ziel an (We travelled from London to Paris.). Towards bedeutet, sich in eine Richtung zu bewegen, ohne unbedingt anzukommen. Into / out of überqueren eine Grenze — Betreten oder Verlassen eines geschlossenen Raums (She walked into the room. He ran out of the building.). Onto / off machen dasselbe für Oberflächen (The cat jumped onto the table. She fell off the bike.).
Across geht von einer Seite zur anderen einer Oberfläche (We swam across the river.); through passiert das Innere von etwas Geschlossenem oder Dichtem (We drove through the tunnel.). Along folgt einer Länge, past geht über einen Fixpunkt hinaus, und over / under beschreiben die Bewegung über oder unter etwas.
👉 Prepositions of movement gruppiert sie nach Bedeutung, behandelt die nützlichsten Gegenüberstellungen — across vs. through, to vs. towards, into vs. in — und die häufigen Fehler: ❌ We drove through the bridge → ✅ We drove across the bridge.
🔗 Wer und was: Grundlegende Relativsätze
Statt zwei kurzer Sätze lässt dich ein Relativsatz Informationen über ein Nomen in einem flüssigen Satz ergänzen:
The woman lives next door. She teaches music. → The woman who lives next door teaches music.
Das Pronomen ist einfach: who für Personen, which für Dinge und that für beides. Der Relativsatz steht direkt nach dem Nomen, das er beschreibt. Wenn das Pronomen das Subjekt seines Satzes ist (nichts anderes führt die Handlung aus), bleibt es — the colleague who helped me. Wenn es das Objekt ist (es gibt bereits ein anderes Subjekt danach), kann es weggelassen werden — the film I recommended = the film that I recommended.
👉 Basic relative clauses (who, which, that) behandelt den Subjekt-Objekt-Unterschied, wann das Pronomen weggelassen werden kann, where für Orte (the café where we met) und die häufigsten Fehler — ❌ She is the doctor which treated me → ✅ ...the doctor who treated me, ❌ The man who he lives next door → ✅ The man who lives next door.
⚖️ Zu viel vs. genau richtig: Too / Enough
Too und enough beziehen sich beide auf Grad oder Menge, ziehen aber in entgegengesetzte Richtungen. Too bedeutet „mehr als gut oder möglich" — immer ein Problem: The coffee is too hot (I can't drink it). Enough bedeutet ausreichend: The coffee is cool enough to drink.
Die Wortstellung ist entscheidend: too steht vor Adjektiven und Adverbien (too cold, too fast); enough steht nach Adjektiven und Adverbien, aber vor Nomen (warm enough, enough time). Beide leiten natürlich eine to + Verb-Phrase ein: too hot to drink, warm enough to swim in.
Bei Nomen: too much (nicht zählbar) oder too many (zählbar): too much traffic, too many people. Und very ist nicht dasselbe wie too — very ist neutral, too signalisiert ein Problem.
👉 Too / enough behandelt too, too much, too many, enough vor Nomen, enough nach Adjektiven und Adverbien sowie die too / enough + to-Infinitiv-Struktur — mit häufigen Fehlern: ❌ She is enough old to drive → ✅ She is old enough to drive, ❌ The bag is very heavy to carry → ✅ The bag is too heavy to carry.
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