Wenn du dich schon für etwas entschieden hast oder etwas kommen siehst, verwendet das Englische oft be going to + ein Verb. I'm going to call her tonight (ein Plan, den du hast). Look at those clouds — it's going to rain (eine Vorhersage, die du kommen siehst). Es ist eine der natürlichsten Arten, über die Zukunft zu sprechen, und das Muster ist jedes Mal gleich.

Die Struktur ist am / is / are + going to + Grundform. Nur am, is oder are ändert sich je nach Subjekt — going to und das Hauptverb bleiben genau gleich.

Kurz gesagt: Du wählst am / is / are passend zum Subjekt (wie beim Präsens von be), fügst going to hinzu und dann die Grundform des Verbs — I'm going to stay, she's going to win.

Wann verwenden wir be going to?

Es gibt zwei wichtige Verwendungen.

1. Pläne und Absichten, die du schon vorher beschlossen hast:

  • I'm going to study tonight.
  • We're going to visit my grandparents on Sunday.
  • She's going to start a new job next month.

2. Vorhersagen aus aktuellen Anzeichen — etwas, das du siehst, hörst, fühlst oder schon weißt und das auf die Zukunft hinweist:

  • Look at those clouds — it's going to rain.
  • Be careful! You're going to drop those plates.
  • She has practised every day. She's going to win.

In beiden Fällen weist die aktuelle Situation auf die Zukunft: Der Plan besteht schon, oder die Anzeichen sind jetzt da.

Form: am / is / are going to

Du wählst am, is oder are passend zum Subjekt — genau wie beim Präsens von be — und fügst dann going to und die Grundform hinzu.

Subjekt Form Beispiel
I am going to I am going to wait.
he / she / it is going to She is going to help.
you / we / they are going to They are going to leave.

Im Alltagsenglisch verwenden wir fast immer die Kurzformen: I'm, you're, he's / she's / it's, we're, they're.

  • I'm going to be late.
  • She's going to love this.
  • We're going to move to a new home.

Beachte: Das Verb nach going to ändert sich nie — es steht immer in der Grundform: ✅ She's going to buy a car, niemals ❌ She's going to buys a car und niemals ❌ She's going to bought a car.

In diesem Artikel geht es um going to + Verb (I'm going to call her). Das ist etwas anderes als I'm going to school, wo to school ein Ort ist — dort ist going einfach das Verb go, nicht das Zukunftsmuster.

Im Deutschen drückt man eine geplante Zukunft oft mit dem Präsens aus (Ich rufe sie heute Abend an) oder mit werden (Ich werde sie anrufen) — eine eigene Form wie be going to gibt es nicht. Deshalb fällt im Englischen leicht das am / is / are weg: ❌ I going to call her statt ✅ I'm going to call her.

Verneinungen bilden

Für die Verneinung stellst du not nach am / is / are. In der gesprochenen Sprache hörst du zwei häufige Muster: I'm not, isn't, aren't — oder die Kurzformen 's not / 're not.

  • I'm not going to wait.
  • He isn't going to come. / He's not going to come. (is not)
  • They aren't going to agree. / They're not going to agree. (are not)
  • It's not going to work.

Fragen stellen

Für eine Frage stellst du am / is / are vor das Subjekt:

  • Are you going to come?
  • Is she going to call?
  • What are you going to do tomorrow?
  • Where are they going to stay?

Für Kurzantworten wiederholst du am / is / are:

  • "Are you going to help?" — "Yes, I am." / "No, I'm not."
  • "Is it going to rain?" — "Yes, it is." / "No, it isn't."

Be going to und will

Beide beziehen sich auf die Zukunft, fühlen sich aber unterschiedlich an. Be going to passt zu einem Plan, den du schon gemacht hast, oder zu einer Vorhersage, die du kommen siehst, während will oft zu einer Entscheidung im Moment des Sprechens oder zu einer Vorhersage auf Grundlage einer Meinung statt sichtbarer Anzeichen passt. Das ist eine hilfreiche Orientierung, keine strenge Regel.

  • I'm going to visit Spain next year. (schon entschieden — ein Plan)
  • "The phone's ringing." — "OK, I'll get it." (gerade jetzt entschieden)
  • I think it will rain tomorrow. (Meinung) — Look at those clouds — it's going to rain. (Anzeichen)

Du hörst auch das present continuous für feste Verabredungen in der Zukunft, besonders mit Zeit und Ort: I'm meeting Sam at six. Auf A2-Niveau reicht es zu wissen, dass be going to deine zuverlässige Wahl für Pläne und auf Anzeichen beruhende Vorhersagen ist — die feinen Unterschiede kommen später.

Häufige Fehler

  • I going to call her. → ✅ I'm going to call her. (lass am / is / are nicht weg)
  • She is going to buys a car. → ✅ She is going to buy a car. (Grundform nach going to)
  • We going to be late. → ✅ We're going to be late.
  • Are you going to coming? → ✅ Are you going to come?
  • He no going to help. → ✅ He isn't going to help.

Kurzer Test

Verwende in diesem kurzen Test be going to mit dem Verb in Klammern:

  1. Look at the sky — it ____ (rain).
  2. We ____ (move) to a new home next month.
  3. ____ you ____ (come) to the party? (Frage)
  4. I ____ not ____ (wait) any longer. (Verneinung)
Antworten anzeigen
  1. is going to rain   2. are going to move   3. Aregoing to come   4. amgoing to wait (I'm not going to wait)

Das Wichtigste

  • Verwende be going to + Grundform für Pläne, die du vorher entschieden hast (I'm going to study), und für Vorhersagen aus aktuellen Anzeichen (It's going to rain).
  • Die Form ist am / is / are + going to + Grundform — nur am / is / are ändert sich je nach Subjekt.
  • Das Verb nach going to bleibt in der Grundform: ✅ going to buy, niemals ❌ going to buys / bought.
  • Verneinungen fügen not hinzu (isn't / aren't going to); Fragen stellen am / is / are voran (Are you going to…?).