Die erste Runde der Englisch-B2-Lektionen behandelte unreale und gemischte Vergangenheit, Bedauern und das Passiv in allen Zeitformen.

Vier weitere B2-Lektionen sind live. Diesmal geht es darum, wiederzugeben, was jemand anderes gesagt oder geglaubt hat — passivisch und direkt —, einem Satz zusätzliche, nicht-wesentliche Details hinzuzufügen und sichere Schlüsse über die Vergangenheit zu ziehen.


🆕 Vier weitere B2-Lektionen

Auch diese Runde besteht aus zwei natürlichen Paaren:

  • Wiedergeben, was andere gesagt oder geglaubt haben — passivische Verben der Redewiedergabe für unpersönliche Behauptungen und Meinungen (it is said that...), und indirekte Rede für Fragen und Aufforderungen, bei denen sich die ganze Satzform ändert, nicht nur die Zeitform.
  • Präzision in den Details — nicht-notwendige Relativsätze für zusätzliche, durch Kommas abgetrennte Informationen, und vergangenheitsbezogene Modalverben der Vermutung für sichere Schlüsse über bereits Geschehenes.

👉 Du findest alle vier auf dem Englisch-B2-Lernpfad.


🗣️ Wiedergeben, was andere gesagt oder geglaubt haben

Passivische Redewiedergabe (it is said that...)

Manchmal willst du eine weitverbreitete Meinung oder eine Nachricht wiedergeben, ohne genau zu sagen, wer sie geäußert hat. Das Englische hat dafür eine elegante unpersönliche Struktur: das Passiv mit Verben der Redewiedergabe wie say, believe und think.

It is said that the company is losing money. She is said to be brilliant. He is believed to have left the country.

Es gibt zwei Muster: it + is/was + Partizip Perfekt + that..., das einen normalen that-Satz behält, und Subjekt + is/was + Partizip Perfekt + to (have) + Verb, das das eigentliche Subjekt nach vorne stellt und die Behauptung zum Infinitiv macht. Welcher Infinitiv der richtige ist — to be, to have been, to be -ing — hängt genau davon ab, wann die berichtete Handlung geschieht.

👉 Passivische Redewiedergabe behandelt beide Muster, die vollständige Infinitivpalette und welche Verben der Redewiedergabe in welches Muster passen.


Indirekte Rede: Fragen & Aufforderungen

Eine Frage oder Aufforderung wiederzugeben verändert den ganzen Satz, nicht nur die Zeitform. Eine Frage verliert ihre Fragewortstellung und ihr Fragezeichen; eine Aufforderung verliert die Imperativform komplett.

"Do you like coffee?" she asked.She asked if I liked coffee. "Sit down!" the teacher said.The teacher told us to sit down.

Ja/Nein-Fragen fügen if oder whether hinzu; W-Fragen behalten das Fragewort, wechseln aber ebenfalls zur Wortstellung eines Aussagesatzes; Aufforderungen und Bitten werden zu tell/ask + Person + to-Infinitiv.

👉 Indirekte Rede: Fragen & Aufforderungen baut auf indirekten Aussagen auf und arbeitet alle drei Muster mit vielen Vergleichsbeispielen durch.


🔍 Präzision in den Details

Nicht-notwendige Relativsätze

Manche Relativsätze sagen dir, welche Person oder Sache gemeint ist. Andere fügen nur eine zusätzliche Information über jemanden bereits Identifizierten hinzu — eine Randbemerkung, die du aus dem Satz herausnehmen könntest, ohne die Hauptaussage zu verlieren.

My brother, who lives in Berlin, is visiting next week. Nimm den Nebensatz weg, und my brother is visiting next week sagt immer noch genau, wer zu Besuch kommt.

Nicht-notwendige Relativsätze werden durch Kommas abgetrennt, verwenden nie that, und lassen dich das Relativpronomen nie weglassen — drei Gewohnheiten aus notwendigen Relativsätzen, die hier still und leise nicht mehr gelten.

👉 Nicht-notwendige Relativsätze baut auf notwendigen Relativsätzen auf und behandelt die Kommaregel, whose/whom, und wie ein nicht-notwendiges which sich auf eine ganze Idee beziehen kann, nicht nur auf ein einzelnes Nomen.


Modalverben für Schlussfolgerungen in der Vergangenheit (must have, can't have)

Du weißt schon, wie man über die Gegenwart mutmaßt — she must be tired. Aber was, wenn das, worüber du mutmaßt, in der Vergangenheit liegt?

The lights were off and no one answered. They must have gone out. He says he ran a marathon in two hours. He can't have run that fast. She looked surprised — she might not have heard the news yet.

Die Struktur ist immer Modalverb + have + Partizip Perfekt: must have für eine sichere positive Schlussfolgerung, can't have (oder couldn't have) für eine sichere negative, und might have für echte Ungewissheit.

👉 Modalverben für Schlussfolgerungen in der Vergangenheit baut auf Modalverben für Schlussfolgerungen in der Gegenwart auf und behandelt das ganze Set, einschließlich Schlussfolgerungen über Handlungen, die in der Vergangenheit gerade im Gange waren.


🆓 Kostenlos und offen

Alle vier Lektionen sind kostenlos — kein Konto, kein Login, keine Bezahlschranke. Jede endet mit einem kurzen Selbsttest.


📈 Mehr als kostenloses Lesen

Diese Lektionen sind kostenlos — aber die eigentlichen Fortschritte macht der Übungsteil von GrammarMama, und der wird persönlich:

  • Ihr Niveau kennen. Eine kurze Einstufung platziert dich auf der GER-Skala (A1–C2), sodass die Übungen genau dort ansetzen, wo du stehst.
  • Einem Lehrplan folgen, statt zufälligen Übungen. Die Übungen orientieren sich am selben Lehrplan wie diese Artikel, mit einer visuellen Roadmap, die zeigt, was als Nächstes kommt und was du schon gemeistert hast.
  • Es merkt sich deine Fehler — und deinen Wortschatz. Jeder Fehler und jedes neue Wort wird mit Spaced Repetition zur Wiederholung eingeplant, sodass es genau dann wieder auftaucht, wenn du es sonst vergessen würdest.
  • Ein paar Minuten am Tag, jeden Tag. Die täglichen Übungen passen sich an das an, was du am meisten brauchst: einen neuen Grammatikpunkt, eine Wiederholung der gestrigen Fehler oder fälligen Wortschatz.

👉 Gehe zu Üben, um dein Niveau zu finden und deine erste Übung zu starten.


⭐ Schau rein

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👉 Öffne den Englisch-B2-Lernpfad, fang mit passivischer Redewiedergabe an, und bau dein Englisch der oberen Mittelstufe weiter aus.